Ein unglaublicher Skandal - die horrenden Beamtenpensionen in Deutschland
Meiner Auffassung nach müssen auch keine 75 Prozent der Beamten über einen Studienabschluss verfügen. Das Gemeinwesen eines Staats funktioniert auch "nur" mit einem Studierten-Anteil in Höhe von 30 Prozent. Und Deutschland kann mit generell weniger Beamten verwaltet werden, ohne Einbußen bei den Steuereinnahmen hinnehmen zu müssen, vor allem wenn das Steuersystem vereinfacht würde. Mitarbeiter, die keine Beamte sind, können genauso wie gute Staatsdiener zuverlässig für den Staat arbeiten. Es braucht keine Treue und besondere Verpflichtung gegenüber dem Staat in Form des Beamtentums in Deutschland - auch das besagt der gesunde Menschenverstand.

Beamte können nicht gekündigt werden - gleichgültig, ob sie nun besonders engagiert sind oder nicht, gleichgültig wie sich die Wirtschaftslage verhält. Sie können sich stets auf ein geregeltes und gutes Einkommen für sich und ihre Familien verlassen. Dies stellen unschätzbare Vorteile dar, gerade in Zeiten von jahrelangen Wirtschafts- und Finanzkrisen, und sollte alleine als Anreiz für eine Beamtenschaft ausreichen. Eine weitere große Ungerechtigkeit: Für ihre eigenen Pension einzahlen müssen Beamte nie, die Bürger und Unternehmen mit ihren Steuergeldern bezahlen ihre Altersvorsorge – und jetzt kommt's: Bis zum Jahr 2050 müssen Bürger und Betriebe in Deutschland ca. ein bis zwei Billionen Euro (!) für Beamtenpensionen zahlen. Rücklagen hierfür sind von den verantwortlichen Politikern nie gebildet worden. Auch wenn wir mittlerweile durch die vielen Euro-Rettungspakete die immens hohen Milliarden-Beträge gewöhnt sind, schlägt diese Summe und deren Zustandekommen dem Fass entgültig den Boden aus.
Die Politik ist ganz klar gefordert, doch leider ist von ihr nichts zu erwarten. Angela Merkel (CDU) macht nur das Nötigste und legt sich schon gar nicht mit der mächtigen Beamten-Lobby an. Das oberste Ziel ihrer Politik ist es, niemanden zu verärgern, ja nichts Falsches zu sagen, und an der Macht zu bleiben. Die FDP ist zu schwach, die SPD ebenfalls und die Grünen haben ihre Wähler überwiegend in der Beamtenschaft, die sie nicht aufschrecken wollen. Aus diesem Grund können Trittin & Co. auch Steuererhöhungen in ihr Wahlprogramm schreiben, denn ihren Wählern, also Beamten und Menschen aus "beamtenähnlichen Verhältnissen", sind größere Abschläge vom Einkommen fremd, Steuererhöhungen interessieren sie nur am Rande. Es kommt noch hinzu, dass das Parlament zum großen Teil aus Beamten besteht. Und Frösche trocknen nun mal ihren eigenen Teich nicht aus.
In ein paar Jahren bereits kann es jedoch passieren, dass die Not (in Form von noch gigantischeren Schulden) groß und der öffentliche Druck massiv steigen wird - ähnlich wie einst unter Bundeskanzler Gerhard Schröder, als vier bis fünf Millionen Arbeitslose auf der Straße standen und Schröder sich genötigt sah, die Agenda 2010 zu verabschieden. Kommt es soweit, hat auch die deutsche Beamten-Lobby nichts mehr zu melden, vorausgesetzt ein/e Kanzler/in ist an der Macht, die/der Mut und Charakter aufweist.
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