Prof. Koos vom KIT macht das Web schneller und erhält Krupp-Förderpreis
Quelle: KIT
Nachdem Professor Peter Sanders vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit dem Google Research Award in 2008 und 2011 ausgezeichnet worden war, schaffte es nun auch die Professorin Hannah Bast von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, den "Google Focused Research Award" zu ergattern. Der Award ist mit einer Million Dollar dotiert und wird für die Entwicklung eines Verfahren vergeben, welches die Routenplanung in den Netzwerken von öffentlichen Verkehrsmitteln extrem beschleunigt. Das Verfahren wird bereits seit 2010 bei Google Maps verwendet. Prof. Hannah Bast leitet den Lehrstuhl für Algorithmen und Datenstrukturen an der Freiburger Uni, ihr Werdegang sowie ihre hochinteressanten Publikationen sind hier zu ersehen: http://ad.informatik.uni-freiburg.de/staff/bast.
Die Technologieregion Karlsruhe und das KIT (Karlsruher Institut für Technologie) dürfen sich über einen angesehenen Preis freuen: Professor Peter Sanders bekommt im Februar 2012 den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) verliehen. Mit 2,5 Millionen Euro stellt der Leibniz-Preis die höchstdotierte internationale Wissenschaftsauszeichnung dar. Prof. Sanders ist eine Koryphäe im Bereich Algorithm Engineering und beeinflusst sein Forschungsgebiet massgeblich. Wichtige Errungenschaften wie die Verfügbarkeit des Wissens der Menschheit über Suchmaschinen sind zum grossen Teil auf ausgeklügelte Algorithmen zurückzuführen. Algorithm Engineers entwickeln einfache, praktisch einsetzbare und leistungsstarke Algorithmen für den Einsatz in der Informatik und in Suchmaschinen. Sanders und sein Forscherteam schafften es, im Jahr 2010 einen Weltrekord in der energieeffizienten Datenverarbeitung aufzustellen, indem sie Algorithmen entwickelten, die den Energieverbrauch bei der Verarbeitung grosser Datenmengen erheblich minimieren können. Darüber hinaus schuf Sanders ein Verfahren für Navigationsgeräte, das die ideale Strecke in extrem schneller Weise errechnen kann. Das Verfahren macht es möglich, dass Millionen von Streckenberechnungen pro Sekunde umgesetzt werden können - dies ist hochrelevant für Logistik- und Verkehrsoptimierungen. Bereits für diese Forschungen wurde der Karlsruher Wissenschaftler im Jahr 2008 und 2011 mit dem Google Research Award ausgezeichnet. Zu allen Preisen gratuliere ich herzlich Gestern abend hatte ich die Gelegenheit im Cyberforum Karlsruhe, einen hochinteressanten Vortrag von Frau Prof. Catherine Ledig zu verfolgen, die das Projekt "IT-2-Rhine" vorstellte. "IT-2-Rhine" soll die Zusammenarbeit zwischen IT-Unternehmen aus dem Elsass und Baden fördern sowie Synergien für die IT- und Webwirtschaft schaffen. Veranwortlich für das Projekt ist die adec (Association pour le Développement des Entreprises et des Compétences) aus La Walck in Frankreich, finanziell unterstützt wird das Ganze von der Europäischen Union. Ich denke, die Initiative ist eine gute Sache, da ein organisiertes Networking zwischen deutschen und französischen Betrieben in unserer Region schon immer gefehlt hat. Mancher Unternehmer, der sich nun fragt, wie er schneller & einfacher Kunden oder Partner auf der anderen Seite des Rheins gewinnen könnte, hat nun eine konkrete Anlaufstelle. Ich hoffe, dass es "IT-2-Rhine" schafft, in pragmatischer und unbürokratischer Weise zum Nutzen seiner in der Region ansässigen Unternehmen agieren zu können, und sich nicht all zu sehr mit sich selbst zu beschäftigen. Das kommt leider immer wieder bei staatlich initiierten und geförderten Projekten vor. Hier kommt Ihr zur deutschen Website-Version der Initiative, auf der Ihr weitere Infos ersehen könnt.
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Mit dem Karlsruher Marketingclub waren wir eingeladen beim Telemarketing-und Callcenter Anbieter walter services aus Ettlingen. Vorab gab es einen Vortrag
von Christoph Schmidt, Chief Marketing und Sales Officer bei walter, der das Unternehmen sowie die Callcenter-Branche vorstellte. Der Event wurde moderiert von Marketing-Leiterin Sabine Zoller,
die uns auch nach der Betriebsführung für unsere vielen Fragen zu
Verfügung stand. Es ist bemerkenswert, mit welcher Manpower (ca. 8.000 Mitarbeiter!) und aufwändiger IT-/Telekommunikationstechnik die Callcenters u. a. in Deutschland, Polen, Rumänien betrieben werden. Ebenso beeindruckend sind die Referenzkunden, die das Who-is-who der deutschen Wirtschaft darstellen. Falls Sie bereits einmal eine telefonische Bestellung bei
einem Versandkatalog aufgegeben haben, sind Sie mit grosser Wahrscheinlichkeit bei walter services gelandet. Und die Branche boomt, wie wir erfahren haben - es werden (wieder) in verstärktem Masse Mitarbeiter gesucht. Der Besuch hat uns aufgezeigt, dass unsere angebotene Dienstleistung Suchmaschinenmarketing durchaus professionell und sinnvoll ergänzt werden kann mit sog. Outbound Callcenter Service (aktiver Telefonverkauf). Also auf geht`s - werfen Sie Ihre Marketing-Maschine an
Kürzlich waren wir bei einem Vortrag von Dr. Markus Merk, Ex-Weltklasse-Schiri, mit dem Titel „Sicher entscheiden!" und erfuhren Interessantes über die Entwicklung zum Live-Entscheider und über die Kausalketten von Entscheidungen. Die Erkenntnisse, die daraus gewonnen wurden, können sicherlich auch im Wirtschaftsleben nützlich sein. Anschliessend gab es noch eine Führung durch die Rhein-Neckar-Arena, in welcher der Event des Marketingclubs Karlsruhe stattfand. Der Marketingleiter der TSG 1899 Hoffenheim, Adham Srouji, zeigte uns hierbei auch das, was der normale Zuschauer nicht zu sehen bekommt, beispielsweise die Spielerkabinen oder die exklusiven VIP-Räume. Unten ersehen Sie einige Bilder vom Event. Die Dame auf der Ersatzbank ist übrigens nicht, wie Sie vielleicht vermuten, die neue Trainerin der TSG, sondern Martina Wöhr, die Geschäftsführerin des Marketingclubs Karlsruhe ![]()



Who doesn’t know the popular children’s book "The Little Witch" by Otfried Preussler featuring the clever witch, who - always accompanied by her white raven Abraxas - experiences many adventures. Well, these two seem to really exist. You don’t believe me? Then take a closer look at the picture I took near Karlsruhe main station: The little witch with Abraxas having a coffee break
Do you believe me now?

Photo: A. Kilgus
Der ehemalige IBM-Europa-Chef und BDI-Präsident Prof. Dr. Hans-Olaf Henkel hielt gestern einen spannenden Vortrag im Gebäude der Volksbank Karlsruhe. "Was fordert der Markt? Darf der Mensch alles was er kann?" lautet der Titel des Honorarprofessors der Universität Mannheim. Natürlich war Schwerpunkt seiner Rede die Wirtschafts- und Finanzkrise, deren Entstehung die deutsche Politik immer noch nicht aufarbeiten wolle. Und das habe seine Gründe: ca. 70% aller fragwürdigen Hypothekenpapiere wurden von deutschen Staatsbanken gekauft. Verantwortlich für diese Banken seien somit auch deutsche Politiker. Die US-amerikanische Politik hätte ebenfalls versagt und sei gar Verursacher der Immobilienblase in den USA. Amerikanische Politiker haben dafür gesorgt, dass jede Bank in den USA, Baudarlehen auch an kreditunwürdige Kunden ausbezahlen mussten. Die Folgen sind bekannt. Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise sollte jedoch nicht zum Anlass genommen werden, die Marktwirtschaft in Frage zu stellen. Man müsse sie beibehalten und neue Regeln einführen, um eine Krise dieses Ausmasses zukünftig zu vermeiden. Es sei immer noch so, dass nur in Ländern mit Marktwirtschaft, Demokratie und Wahrung der Menschenrechte Frieden und Prosperität vorherrsche. Und keine andere Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung habe dies je geschafft. Viele von Henkels Ansichten und Thesen kannte ich bereits aus seinen vielen Auftritten in Talk-Shows, in kleinere Runde jedoch geht er noch weiter und wird noch deutlicher, so mein Eindruck. Es ist gut, dass es hierzulande jemanden wie Henkel gibt, der aus der Unternehmenspraxis kommt und sich an der Realität ausrichtet und Fantasten wie Sarah Wagenknecht oder Gregor Gysi Einhalt gebietet. Unten eine Foto mit Hans-Olaf Henkel, das nach der Veranstaltung aufgenommen wurde.